Dem Ziel ein Stück näher – Steinbutt

Das Ziel einen Steinbutt zu fangen, steht immer noch ganz oben auf der diesjährigen Liste. Also wurden für ein paar Tage wieder die Sachen gepackt und es ging an den Campingplatz Gl. Ålbo an den Kleinen Belt. Im Gegensatz zur Ostertour war dieses Mal das Boot mit dabei.

Die Köderpalette war breit. Ich hatte gefühlt alles, außer Wattwürmer. Es finden sich am Strand zwar Wattwurmhaufen, aber der Boden ist so schlammig, dass man nach dem Freispülen die Würmer nicht findet. Seeringelwürmer gab es hingegen direkt beim Campingplatzkiosk zu kaufen. Daneben finden sich Massen von Muscheln am Strand und ich hatte noch Hornhechtstreifen eingepackt.

Das Wetter war bombastisch und so ging es am zweiten Tag raus aufs Wasser. Direkt vor der Insel Fænø ließen wir uns auf einer Tiefe zwischen 10 und 14 Metern driften. Eine Montage mit Hornhechtsfetzen und eine mit Seeringelwurm und Muschelfleisch gingen in die Tiefe. Die Waterwolf Kamera lief die ganze Zeit mit. Bereits nach kurzer Zeit kamen die ersten Zupfer, von denen aber keiner verwertet werden konnte. Nachdem ich die erste Montage mit einem Krebs am Haken hochholte, war mir klar was sich da unten abspielte.

Wir wechselten nach einiger Zeit und keinem ordentlichen Biss vor die Landspitze von Stenderup Hage und später nochmal vor die Insel Fænø Kalv. Überall folgten kleine Anfasser, aber es blieb wie verhext. Wir stellten am Nachmittag ein, fuhren zurück, grillten und beratschlagten wie es weitergehen soll. Wir hatten noch keinen Fisch gefangen, bei den anderen Anglern sah es ähnlich mau aus.

Am Abend ging es nochmal vor die Insel Fænø. Dieses Mal blieb eine kleine Kliesche hängen, wenigstens kein Schneider mehr. Aber der ersehnte Steinbutt blieb aus. Am nächsten Tag fuhren wir nach Hause. Das Fangergebnis war miserabel. Nicht dass der Steinbutt ausblieb, auch die anderen Platten hatten sich nicht gezeigt. Ich war unheimlich auf die Waterwolf Aufnahmen gespannt.

Zu Hause angekommen, wertete ich diese gleich aus. Tatsächlich zeigte sich ein zum Teil stark bewachsener Untergrund vor Fænø und an den anderen Stellen sah man Tonnen von Muscheln und Steinen. Der Untergrund war vielversprechend für Steinbutt und tatsächlich konnte ich auf einer Aufnahme einen Steinbutt entdecken! Er interessierte sich allerdings nicht großartig für unsere Montage.

Ansonsten ließen sich nur vereinzelt Plattfische blicken. Also insgesamt für Plattfische nicht sonderlich vielversprechend, außer man findet sandige Flächen, die mir noch verborgen geblieben sind. Für Steinbutt sicher keine schlechte Gegend, aber diese zu überlisten bleibt schwierig.

Macht euch selbst ein Bild was am Meeresgrund passierte:

Kategorien: Auf Achse!

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