Vor Hohenfelde auf Plattfisch und Hornhecht

Nach einem ausgiebigen Frühstück entschieden wir uns noch am Mittag eine Tour zu unternehmen. Sachen gepackt und ab ging es nach Hohenfelde, östlich von Kiel. Der Küstenabschnitt war mir vom Brandungsangeln bekannt, aber mit dem Boot war ich vor Hohenfelde zum ersten Mal.

Schon beim rausfahren sah ich die Wasserpflanzen auf dem Echolot, die kein Ende nehmen wollten. Ich hoffte einige sandige Flächen zu finden, um auf Plattfisch angeln zu können, aber diese blieben mir verborgen. Wir versuchten es trotzdem mit Sandaalen, doch immer wieder hing Kraut an der Montage. Wenigstens blieb der obere Seitenarm davon befreit.

Nach zwei Driften ohne nennenswerte Kontakte, bauten wir um und schleppten noch etwas freihand auf 3 Meter Tiefe fast bis Schönberger Strand. Dabei kam es vereinzelt zu Hornhechtattacken und schließlich blieb einer hängen.

Wir fuhren wieder zurück und versuchten es noch ein letztes Mal auf Plattfisch. Neben der Nachläufermontage mit Sandaalen angelte ich mit dem Plattfisch-Jig. Einem speziellen Jig-Kopf garniert mit Fell. Leider stellte sich bei diesem kurzen Test noch kein Erfolg ein.

Zu Hause angekommen, wertete ich sofort die Aufnahmen der Water Wolf Kamera aus. Wie das Echolot angezeigt hatte, war tatsächlich der gesamte Meeresboden vor Hohenfelde mit Pflanzen bedeckt. Ein großer Plattfisch verfolgte fast 4 Minuten die Montage und schnappte mehrmals nach dem Blei. Ließ in diesem Fall aber den Sandaal unbeachtet. Es ist immer wieder erstaunlich was sich am Meeresgrund abspielt. Doch seht selbst:  

Trotz des mäßigen Erfolges war es gut einen ersten Eindruck vom Bootsangeln vor Hohenfelde zu gewinnen.   

Kategorien: Auf Achse!

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