Flunder Attacke – Geltinger Bucht

Flunder Attack – Geltinger Bucht!

Monat Mai – das heißt Plattfisch und Hornhecht-Monat. Das Ziel hieß immer noch Steinbutt. Dafür ging es am Wochenende in die Geltinger Bucht. Nachdem das Boot im Wasser war, plümpelte ich mir noch einige Wattwürmer. Sandaale habe ich von zu Hause mitgenommen. Vorbereitet hatte ich zwei Angeln, eine Rute mit Waterwolf-Kamera, Buttlöffel und Wattwurm auf Circle Hook. Die andere Rute mit einer Nachläufermontage und Seitenarm, jeweils mit Sandaalen beködert.

Buttlöffel als Durchlaufmontage mit Corcle Hook

Die erste Drift brachte zwar Bisse auf die Buttlöffelmontage, aber kein Fisch blieb hängen. Auf der zweiten Drift folgten ebenfalls Bisse und endlich konnte ich eine Kliesche in das Boot bringen. Der Circle Hook hatte sauber an der Maulöffnung gehakt. Weil die Kliesche noch etwas klein war, durfte sie wieder schwimmen. Die Verwertung der Bisse war nicht sehr berauschend, daher entschloss ich mich kurzerhand ein kurzes Stück auf Hornhecht zu schleppen.

Eine kleine Kliesche biss auf Wattwurm.

Ohne viel Schnickschnack montierte ich einen Durchlaufblinker und schleppte auf der 2 Meterlinie. Auf diesem Abschnitt gab es keinen Biss und ich fuhr wieder etwas raus, um erneut auf Plattfisch anzusetzen. Tatsächlich konnte ich bei den folgenden Driften keinen Plattfisch mehr fangen. Es war wie verhext. Plattfischangeln ist wahrlich keine Kunst, aber an diesem Tag sollte es einfach nicht laufen. Auf die Sandaale hatte es bisher kaum Reaktion gegeben.

Sandaal an der Nachläufermontage.

Ich entschloss mich das letzte Stück zurück zur Schlippstelle erneut mit einem Blinker auf der 2 Meterlinie zu schleppen. Nach kurzer Zeit erhielt ich einen Biss, der ebenfalls nicht hängen blieb. Nach dem Erreichen der Schlippstelle, lud ich das Boot ein und trat den Heimweg an.

Ich hatte mir von dieser Tour mehr erhofft. Ein gefangener Plattfisch und die sehr geringe Reaktion auf Sandaale sind ein sehr ernüchterndes Ergebnis. Aber gespannt war ich auf die Waterwolf-Aufnahmen, denn ich hatte während der gesamten Zeit gefilmt.

Eine Flunder attackiert die Waterwolf-Kamera.

Zu Hause angekommen wertete ich sofort das Geschehen unter Wasser aus. Es hatte deutlich mehr Aktivität am Meeresgrund gegeben, als ich im Boot mitbekommen hatte. Viele Plattfische hatten sich für meine Montage interessiert. Eine Flunder attackierte sogar die Kamera. Es zeigte sich, dass ein halbes Dutzend Platten den Köder voll genommen hatten, aber wieder abschütteln konnten. Ich führe dies auf die Circle Hooks zurück. Obwohl ich auf den letzten Touren gute Erfahrungen mit diesen Haken gemacht habe, werde ich diese für den nächsten Ausflug austauschen.  Während des Schleppens machte die Kamera noch spannende Aufnahmen von Attacken einiger Hornhechte, die leider auch nicht gehakt werden konnten. Den erhofften Steinbutt konnte ich leider nicht auf den Aufnahmen entdecken, doch die Jagd wird weitergehen.

Kategorien: Auf Achse!

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