Dorsch statt Steinbutt

Nach der letzten schönen Tour nach Dänemark und den dortigen ersten Versuchen auf Steinbutt zu angeln, sollte der Osterurlaub für einen weiteren Ausflug genutzt werden. Auf dem Weg zum angepeilten Revier nahm ich ein paar Sandaale bei Kalles Angelshop in Neustadt mit. Neben Sandaalen packte ich einen Hering ein, das sollte für die Steinbutte reichen. Wattwürmer organisierte ich mir daher nicht. Ich hatte an dieser Stelle in der Vergangenheit schon gute Plattfischfänge erzielt und hoffte daher auch auf das Vorhandensein von Steinbutten.

Gefrorene Sandaale als Steinbuttköder

Mit einer Rute angelte ich mit einem Buttlöffel und Sandaal, gleichzeitig montierte ich an dieser Rute die Waterwolf-Kamera, um den Untergrund zu begutachten. Parallel präsentierte ich einen Sandaal mit der Pose und aktiv einen Heringsfetzen an einer Art kleinem Bait Ball, wie sie in Norwegen verwendet werden. Alle Zeichen standen also auf Steinbutt.

Sandaal an der Doppelhaken-Montage

Nach kurzer Zeit erhielt ich einen starken Biss auf die Posenmontage, doch der Fisch blieb nicht hängen. Während der zweiten Drift spürte ich plötzlich einen Widerstand an meiner aktiv geführten Spinnrute. Zunächst dachte ich an einen Hänger, doch nach kurzer Zeit merkte ich den Fisch. Mit der 30 g Rute bekam ich den Fisch kaum vom Grund hoch und nur durch eine weich eingestellte Bremse konnte ich die Fluchten abfangen. Die Rute war an ihre Grenzen gekommen. Endlich erblickte ich im Wasser das Schimmern des Fisches und es zeigte sich kein Steinbutt, aber dafür ein Dorsch. Ein sehr guter Dorsch. Ich konnte den 62 cm langen Dorsch landen.

Ein schöner 62er Ostsee-Dorsch

Nach einigen weiteren Driften ohne weiteren Kontakt, entschied ich mich ein kurzes Stück zu schleppen. Auch hier erhielt ich keinen Biss. Die Waterwolf zeigte mir allerdings, dass eine Meerforelle den Köder verfolgt hatte. Auch die Waterwolf mit der Grundmontage hatte einige Plattfische aufgezeichnet, jedoch keinen Steinbutt.

Der Dorsch hatte gut gefrühstückt

Mit einem schönen Dorsch, guten Unterwasseraufnahmen und leichtem Sonnenbrand ging es nach Hause. Der Steinbutt bleibt also eine Herausforderung, die es dieses Jahr zu meistern gilt.    

Eine Flunder attackierte den Buttlöffel

Kategorien: Auf Achse!

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