Haithabu-Team auf Chaos-Schneider-Tour!

Nach den letzten Fahrten mit dem Boot stand fest, ein neuer Motor muss her. Bisher waren wir mit nur 4 PS ausgestattet. Das sollte sich nun ändern. 15 PS sollten her, das Maximale, was das Boot hergibt. Gesagt, getan. Eines morgens stand ein Honda 15 PS vor der Tür und ich wollte ihn natürlich umgehend testen. Also lud ich alles ein und los ging es nach Eckernförde. Neben dem Einfahren des Motors, wollte ich natürlich Angeln und die neue Waterwolf-Kamera testen.

Honda BF15 PS Außenbordmotor

Nachdem alles aufgebaut und im Wasser war, schnurrte der Motor leise vor sich hin. Was für eine andere Welt, kein Vergleich zum alten Motor. Der vorherige Zweitakter hatte nur so geknattert und gestunken. Ich fuhr also langsam los und machte nebenbei eine Schlepprute fertig. Daran montierte ich die Waterwolf-Kamera und als Köder einen Deep Tail Dancer von Rapala. Vielleicht ließ sich ja ein Dorsch überlisten, war mein Gedanke.

Ein Wobbler hat einen Seestern gehakt

Nachdem die Montage ausgebracht war, fuhr ich an der 10 Meter Kante der nördlichen Buchtseite entlang. Einmal nicht aufgepasst und schon war es passiert. Ich war in zu flaches Wasser gefahren und der Wobbler hatte Grundkontakt. Beim kontrollieren des Köders, hatte dieser einen Seestern gehakt.

Waterwolf-Montage mit tieflaufendem Wobbler

Nach den Erfahrungen dieser Tour und der späteren Auswertung der Videoaufnahmen, läuft der Deep Tail Dancer vermutlich um die 7 Meter Tiefe. Der Wobbler verwackelte durch seine Aktion die Videoaufnahmen leider recht stark. Der Abstand von einem Meter zwischen Waterwolf-Kamera und Wobbler war allerdings gut.

Unerwartet brach die Rute

Nach einigen Kilometern des Schleppens kontrollierte ich erneut die Montage und bei einem eigentlich unscheinbaren Griff an die Rute, brach die Spitze ab. Bei der Rute handelt es sich  um eine Rhino Rigger Witch. Vielleicht hatte ich einfach nur Pech, denn eigentlich machte sie einen robusteren Eindruck. Als es dann auch noch anfing zu regnen und auf dem Rückweg das Echolot ausfiel, hatte ich die Nase voll.

Auch die Spinnrute brachte keinen Erfolg mehr.

Zurückgekehrt packte ich ein und wollte aber noch nicht ganz aufgeben. Also packte ich kurzentschlossen die Spinnrute aus und warf noch etwas den Durchlaufblinker in die Fluten. Als sich aber auch darauf nach einiger Zeit nichts einstellen wollte, beließ ich es für den Tag und trat den Heimweg an.

Ich fuhr als Schneider nach Hause. Es ist eben nicht jeder Tag ist ein Fangtag. Das macht das Angeln aus und deswegen teilen wir auch dies mit euch.

 

 

Kategorien: Auf Achse!

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